fritz ruoff Logo der Schule schule
für Naturwissenschaften | Gesundheit | Pflege | Hauswirtschaft | Soziales

Berufliches Gymnasium

BG
Darstellung vereinfacht - mehr Informationen entnehmen Sie bitte dem Schulartflyer.

Informationsmaterial und Anmeldeunterlagen


Weitere Downloads zu dieser Schulart finden Sie im Downloadbereich.

Hier finden Sie die aktuellen Leitfäden zu den Abiturprüfungen 2012, 2013 und 2014.

Weitere Informationen

Das Berufliche Gymnasium in der dreijährigen Aufbauform umfasst drei Schuljahre und endet mit der allgemeinen Hochschulreife.
Das Angebot in Baden-Württemberg umfasst verschiedene Richtungen:

Am beruflichen Gymnasium kann erworben werden:

Die Fritz-Ruoff-Schule beherbergt drei berufliche Gymnasien, das Ernährungswissenschaftliche Gymnasium (EG), das Agrarwissenschaftliche Gymnasium (AG) und das Sozialwissenschaftliche Gymnasium (SG). Während Ernährungswissenschaftliche Gymnasien an zahlreichen Standorten angesiedelt sind, sind SGs etwas seltener anzutreffen und es gibt nur wenige AGs in Baden- Württemberg.

Profilfach

Wenn man sich für ein bestimmtes gymnasiales Profil entscheidet, bedeutet dies, dass man sich während der 3 Schuljahre intensiv mit dem Profilfach auseinander setzen muss. Dieses Fach kann nicht abgewählt werden und ist auf jeden Fall schriftliches Prüfungsfach. Es ist nicht möglich, von einem Profilfach zu einem anderen zu wechseln. Die Profilfächer an den Gymnasien der Fritz-Ruoff-Schule sind Pädagogik und Psychologie, Ernährungslehre mit Chemie und Agrarbiologie.
Im Schwerpunktfach Pädagogik und Psychologie werden theoretische Grundlagen der Sozialwissenschaften vermittelt (z.B. Gedächtnistheorien, Psychologie der Emotionen, Entwicklungs- und Erziehungsprozesse, Kommunikation)unterrichtet, die Schülerinnen und Schüler setzen die theoretischen Inhalte aber auch in ihrem Schulalltag um. Unter dem Stichwort Ernährungslehre und Chemie werden an der Schule anspruchsvolle naturwissenschaftliche Kompetenzen vermittelt, vor allem im Bereich Chemie, aber auch Themen wie Stoffwechselphysiologie und Lebensmittelanalyse kommen zur Sprache. Das Profilfach am Agrarwissenschaftlichen Gymnasium ist eine spezifisch ausgerichtete Biologie, in der nicht nur die üblichen Oberstufenthemen wie Fotosynthese und Molekulargenetik intensiv behandelt werden, sondern in der auch Praxisbereiche wie Düngung oder Rinderzüchtung eine Rolle spielen. Noch immer orientieren sich einige ehemalige AG-Schüler beruflich in Richtung Biologie, Landwirtschaft oder Gartenbau und eine Reihe von ehemaligen Schülerinnen des EG findet eine Zukunft in der Lebensmittelbranche, doch kommen die meisten Schüler mit dem Wunsch, sich schwerpunktmäßig mit Biologie (AG) oder Chemie (EG) zu befassen. Ähnliches wird wohl in Zukunft von den Schülerinnen und Schülern des noch „jungen“ SG zu berichten sein.

Sandra S. am Beruflichen Gymnasium der Fritz-Ruoff-Schule:

Der Raum ist bis auf den letzten Platz belegt am Infoabend, der wie immer am Donnerstag nach den Weihnachtsferien stattfindet. Als auch ein paar Schülerinnen zu Wort kommen und von ihren Erfahrungen berichten, ist Sandra endgültig überzeugt: sie möchte nach dem Abschluss der Realschule das Berufliche Gymnasium an der Fritz-Ruoff-Schule besuchen. Ein halbes Jahr später betritt Sandra zum ersten Mal ihre Klasse zusammen mit anderen ehemaligen Realschülern, aber auch früheren Gymnasiastinnen und Berufsfachschülerinnen. Schon bald muss Sandra ein Wahlpflichtfach aussuchen, sie wählt Spanisch. Zum Ende der Eingangsklasse entscheidet sie, welche Kurse sie während der nächsten zwei Jahre besuchen wird. An der Schule steht ein junges, kompetentes Lehrerinnenteam bereit, um bei diesen und ähnlichen Entscheidungen zu beraten und zu unterstützen. In der Kursstufe erlebt Sandra den allmählichen Übergang von der festen Klassengemeinschaft zum offenen Kurssystem der Universität. Durch verschiedene Aktionen und die Studienfahrt in Klasse 12 (Jahrgangsstufe I) besteht noch immer ein guter Zusammenhalt zwischen den Mitschülern, obwohl nicht alle Kurse gemeinsam besucht werden. Schon bald geht Sandra in die Abschlussklasse (Jahrgangsstufe II) und muss sich entscheiden, in welchen Fächern sie Prüfung macht und wie sie ihre Kurse anrechnet. Und in Kürze wird aus der Schülerin eine Abiturientin und vielleicht demnächst eine Studentin.

Werdegang von Ehemaligen:

Mehrere Nürtinger Mediziner und Zahnärzte blicken auf eine Schulzeit in der Fritz-Ruoff-Schule zurück, aber auch Anwalt, Hotelier,  Politikwissenschaftlerin, Pferdewirtin,  Journalistin, Landschaftsarchitekt, Agraringenieur, Lehrer, Pilot, Entwicklungsingenieur, Kameramann oder Bürgermeister sind Berufe, die ehemalige Schüler heute ausüben.